Salzburger Residenz - Prunkräume im Kleinformat
Unter dem Motto "Vom schweifenden Sehen zum eindringlichen Schauen" findet vom 4. bis 30. Mai 2007 im einzigartigen Fischkalter der Salzburger Residenz eine ungewöhnliche Ausstellung statt. 10 Studierende der Abteilung für Bühnengestaltung der Universität Mozarteum unter der Leitung von Univ. Prof. Herbert Kapplmüller haben einige der Prunkräume der erzbischöflichen Residenz als verkleinertes Modell nachgebaut.
Ziel dieses Projektes ist für die Auszubildenden das Umsetzen der bühnenbildnerischen Gestaltung (work in progress). Sie erarbeiten eine völlig andere Perspektive, überschreiten verschiedene imaginärer Schwellen und spiegeln mit dem Resultat dennoch die Wirklichkeit wider. Die Schlossverwaltung hingegen ist bestrebt den Fischkalter, der sehr selten für die Öffentlichkeit zugänglich ist, auf interessante Art zu präsentieren. Auch zukünftig sollen hier kleine Ausstellungen und Dokumentationen stattfinden.
Die 10 Modelle der wichtigsten Prunksäle können täglich unentgeltlich besichtigt werden. Dem Besucher wird somit schon vor dem Besuch der Prunkräume ein Überblick über die Pracht geboten, welche ihn in der Bel Etage erwartet. Ähnlich wie beim Öffnen eines mittelalterlichen Flügelaltars, wo sich dem Betrachter in Folge verschiedene Szenen darstellen, wird diese Kunstdokumentation zum Kunstwerk selbst.
Die Modelle stehen nach der Ausstellung zum Verkauf an.
Nähere Informationen:
Theobald Seyffertitz, Schlossverwalter Salzburger Residenz
Tel. ++43-662-80422690
Ausstellung: 4. - 30. Mai 2007 täglich von 10 – 18 Uhr, Fischkalter Residenz, Eintritt frei
Bildnachweis: Copyright Agentur Wild + Team
Bild 1 Nr. 7102: v.l.n.r. Mag. Barbara Walton, Geschäftsführung Residenz; Theobald Seyffertitz, Schlossverwalter Residenz; Mariam Strasser, Studierende; Uni.Prof. Herbert Kapplmüller, Leiter Abt. Bühnengestaltung Mozarteum
Bild 2 Nr. 7100: v.l.n.r. Maria Moser, Studierende; Theobald Seyffertitz, Schlossverwalter Residenz; Uni.Prof. Herbert Kapplmüller, Leiter Abt. Bühnengestaltung Mozarteum